Bei der Medizinisch-Psychologischen Untersuchung, kurz MPU genannt, geht es im Endeffekt um nichts anderes als die Feststellung, ob eine Person aufgrund ihres körperlichen und geistigen Zustands dazu in der Lage ist verantwortungsvoll als Mitglied im Straßenverkehr Teil zu nehmen. Unterschiedliche Tests werden hier vorgenommen, doch wann kann eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung eigentlich drohen? Schließlich läuft man bei einem Durchfallen Gefahr, dass man seine Fahrerlaubnis endgültig verliert.
Mehrere Gründe für die MPU
Eine MPU kann in der Regel aus 3 Gründen drohen. An erster Stelle steht mit weitem Vorsprung der Alkoholmissbrauch. Je nachdem mit wie viel Promille man erwischt worden ist, kann es zu unterschiedlichen Konsequenzen führen. Beim Autofahren in einem stark alkoholisiertem Zustand reicht ein Delikt. Wird man aber knapp über der erlaubten Grenze erwischt, so muss man sich schon häufiger erwischen lassen. Am Ende steht der Führerscheinentzug und die MPU, ob man es will oder nicht.
Drogen aller Art sind ein weiterer Grund für eine Untersuchung. Alle Arten von illegalen Drogen können hier ein Grund für eine MPU sein. Dabei spielt es auch überhaupt keine Rolle, ob man unter Drogenkonsum gefahren ist oder aufgrund von einem vergangenen Konsum dieser noch nachgewiesen werden kann.
Wenn man viele Punkte sammelt, muss man außerdem auch damit rechnen, dass man zu einer MPU gezwungen wird, unabhängig davon ob Alkohol und Drogen im Spiel sind oder nicht. Wer also als Straßenrowdy bekannt ist, der sollte sich ein wenig in Acht nehmen. Hat man einmal die Grenze überschritten, so kommt man um eine Untersuchung nicht mehr herum. Falls man aufgrund seines gesundheitlichen Zustands nicht mehr in der Lage ist mit dem Auto unterwegs zu sein, muss man natürlich auch einen Test auf seine Fahrtauglichkeit machen. Als Beispiel können hier eine Sehschwäche oder Konzentrationsstörungen genannt werden.
Am Ende muss man sich den Überprüfungen stellen und neben dem medizinischen Test, kann man einem Psychologen auch nur schwer irgendwelche Lügenmärchen auftischen. Falls man also einmal so weit ist, dass man diesen Test machen muss, sollte man sich wirklich mit seinen Problemen befassen und diese ernst nehmen, egal aus welchem Grund man zur MPU gerufen wurde.