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Schäden von Orkanen und Stürmen sind abgesichert

Mittwoch, Februar 22nd, 2012

Erst vor kurzem fegten Orkane und Stürme über Deutschland und hinterließen in vielen Regionen schwere Schäden, auch an Fahrzeugen. Dies führte dazu, dass man sich mal persönlich wieder näher mit dem Thema Fahrverhalten bei Sturm und Orkan befasst hat. Viele wissen nämlich nicht, was sie tun sollen, wenn ein Sturm oder ein Orkan über Deutschland hinwegfegt, man selbst aber sein Leben weiterleben muss und sich nicht einfach zuhause verschanzen kann. Grund:Ein Orkan kann selbst fahrende Autos ganz locker von der Straße wehen. Besonders auf Brücken und auch beim Überholen können Böen den Fahrer unvermittelt erwischen und ganz schön ins Schwitzen bringen. Es gibt jedoch aucheinige Fahrtipps für stürmisches Wetter, an die man sich halten kann. Dennoch kann es zu einem Unfall kommen unddurch „eine wetterbedingte Luftbewegung von mindestens Windstärke 8“ ein schwerer Schaden entstehen. In diesem Fall springt nämlich die Vollkasko ein. Allerdings wird gleichzeitig auch die vereinbarte Selbstbeteiligung fällig. Die Teilkasko greift in diesem Fall natürlich auch. Und zwar auch wenn ein Autofahrermit dem Fahrzeug gegen einen umstürzenden Baum knallt bzw. Äste oder Dachziegel auf das Fahrzeug fallen. Dann ist dies erst einmal ein Fall für die Teilkaskoversicherung.

Schäden durch Wasser meist gedeckt

In diesem Fall wird bei der Teilkasko die Selbstbeteiligung fällig. Die Teilkasko greift natürlich auch bei allen anderen Fällen, in denen höhere Gewalt bzw. Unwetter im Spiel ist. Zum Beispiel auch dann, wenn ein Fahrzeug dadurch Schaden nimmt wenn dieses sich in einer mit Wasser vollgelaufenen Tiefgarage befindet. Diese Versicherung zahlt auch dann, wenn man in eine Überschwemmung fährt auf einer noch nicht gesperrten Straße und der Motor nicht mehr rechtzeitig abgestellt werden konnte. Kommt also Auto aber anderweitig ins Wasser, zahlt der Autohalter selbst.

Wann lohnt sich der Abschluss einer Vollkasko Versicherung?

Donnerstag, Januar 12th, 2012

Im Gegensatz zu einer Haftpflichtversicherung, die für Schäden aufkommt, die bei einer anderen Person beziehungsweise anderen Fahrzeugen vom Versicherungsnehmern verursacht werden, übernimmt die Kaskoversicherung Schäden am eigenen Fahrzeug. Beim Anschluss dieser muss man eine Entscheidung zwischen einer Teil- und einer Vollkasko Versicherung treffen. Die Teilkaskoversicherung übernimmt Schäden durch Brand, Explosion, Naturkatastrophen, Wildunfälle, Diebstahl, Glasbruch und Kurzschlussschäden, deckt die Vollkasko Versicherung auch Vandalismus, selbstverschuldete Unfälle und bei Unfällen mit Fahrerflucht ab.

Ob eine Teil- oder Vollkasko Versicherung abgeschlossen wird, bleibt jedem selbst überlassen. Da bei einer Vollkasko Versicherung im Schadensfall eine Selbstbeteiligung gezahlt werden muss, kann vor allem bei alten Autos auf eine Vollkasko Versicherung verzichtet werden. Bei neueren Autos sollte die Vollkasko Versicherung jedoch abgeschlossen werden, da sie sich auf jeden Fall lohnt. Für alle Autos bis zu 5 oder 6 Jahren empfiehlt sich der Abschluss der Vollkasko- Versicherung, da der Restwert des Wagens immer über die Selbstbeteiligung hinaus geht. Sollte ein Auto geleast oder finanziert sein, sollte eine Vollkasko Versicherung über die ganze Zeit des Leasings oder der Finanzierung abgeschlossen werden.

Sollte es zum Beispiel durch einen selbstverschuldeten Unfall zu einem Totalschaden kommen, wird der Restwert des Wagens über die Versicherung bezahlt. Hat man diese Versicherung nicht abgeschlossen, muss man die Raten für das Auto weiter bezahlen, obwohl das Auto überhaupt nicht mehr existiert. Im schlimmsten Fall, wird die Zahlung der gesamten Summe fällig.

Wie bei der Haftpflicht richten sich die Beiträge für die Vollkasko Versicherung auch nach Schadenfreiheitsklassen. Auch hier gilt also: Wer lange umsichtig und unfallfrei fährt, kann bei dieser Versicherung eine Menge Geld sparen. Vor allem bei Neuanfängern mit neueren Fahrzeugen ist der Abschluss einer Vollkasko Versicherung wärmstens zu empfehlen, denn das Risiko, dass innerhalb der ersten Jahre ein Unfall passiert, ist relativ hoch.

Teilkasko und Vollkasko, was lohnt wirklich?

Dienstag, November 9th, 2010

Natürlich gibt es als Autobesitzer mehrere Versicherungen, die man abschließen kann. Im Gegensatz zur klassischen KFZ-Pflichtversicherung, unter anderem auch in den deutschsprachigen Ländern als Pflichtversicherung gilt, gibt es auch noch die Kaskoversicherungen. Sie decken Schäden auf, die am Fahrzeug des Versicherten auftreten, wie zum Beispiel Verlust, Diebstahl oder Beschädigung. Dabei unterscheidet man jedoch in zwei verschiedene Versicherungsarten, die Teilkasko- und Vollkaskoversicherung. Dabei muss es sich nicht zwangsweise um Autos handeln. Man kann auch durchaus einen Motorradversicherung Vergleichsrechner im Netz verwenden, um für sein Motorrad eine gute Versicherung zu finden.

Teilkasko

Bei der Teilkaskoversicherung handelt es sich um eine Versicherung, die Beschädigungen am Auto übernimmt. Hierzu zählen Brand- oder Unwetterschäden, der Diebstahl des Fahrzeuges, Unfälle mit Wild, Schäden an der Verglasung oder aber auch Kurzschlüsse in der Elektronik des Autos.

Es besteht oftmals die Möglichkeit das klassische Programm um ein paar Punkte zu erweitern oder abzuspecken. Beispielsweise bietet sich manchmal die Möglichkeit bei Unfällen mit Wild auch noch andere Tiere (Pferde, Schafe etc.) miteinzubeziehen. Hier muss man besonders auf den richtigen Wortlaut achten, denn es kann durchaus passieren, dass wenn ein Tier einer anderen Gattung als im Vertrag festgehalten ist im Unfall beteiligt ist, die Versicherung sich zur Zahlung weigert.

Zur Bemessung der Höhe des zu zahlenden Beitrags werden die klassischen Anhaltspunkte herangezogen, wie zum Beispiel das Alter des Fahrzeughalters, der Typ des Autos, Alter des Autos usw. Einen Schadensfreiheitsrabatt gibt es bei der Teilkaskoversicherung, wie es bei der KFZ-Haftpflichtversicherung und der Vollkaskoversicherung der Fall ist jedoch nicht. Man kann also nicht durch Unfallfreiheit seinen Beitrag senken.

In weiterer Folge kann man jedoch den Beitrag selbst aktiv senken, indem man sich zu einer Selbstbeteiligung im Schadensfall bekennt. Hier muss man dann für einen gewissen Prozentsatz des Schadens selber aufkommen.

Vollkasko

Die Vollkaskoversicherung ist natürlich ebenso freiwillig abzuschließen, wie die Teilkaskoversicherung. Sie deckt ebenfalls alle Schäden ab, die auch die Teilkasko behandelt, enthält jedoch einige weitere Punkte. Schließt man eine Vollkasko ab, so beinhaltet diese auch automatisch die Teilkaskoversicherung.

Hier existiert ein Schadensfreiheitsrabatt, was bedeutet, dass man durch Unfallfreiheit konstant seine Beiträge senken kann. Zusätzlich ist man gegen Vandalismus und selbst verursachte Schäden versichert. Die Berechnung der Beiträge ähnelt natürlich stark jenen der Teilkaskoversicherung und wird in der Regel nur durch den Schadensfreiheitsrabatt ergänzt, was natürlich auch dazu führen kann, dass die Beiträge ab einem gewissen Zeitpunkt durchaus niedriger sein können, als bei der Teilkasko.

Es gibt jedoch manche Situationen, in denen sich die Versicherung strikt weigert zu zahlen. Grobe Fahrlässigkeit und der Vorsatz einer Straftat entbindet die Versicherung von der Pflicht die Kosten zu übernehmen. Für den Fahrer ist es außerdem unerlässlich, dass er den Unfallhergang klar erläutern kann und versucht den Schaden bzw. mögliche Folgeschäden so gering wie möglich zu halten.

Ist die Scheibe kaputt, so sollte er verhindern, dass unnötig Wasser ins Innere des Autos gelangt und die Armaturen beschädigt.

Es empfiehlt sich durchaus Auto und KFZ Vergleichsrechner im Netz zu verwenden, um das beste Angebot für sich persönlich ermitteln zu können.

Was sich letztendlich lohnt muss jeder für sich selbst entscheiden. Durch den Umstand, dass man durch den Schadensfreiheitsrabatt konstant seine Beiträge senken kann, sind die Kosten für die Vollkaskoversicherung deshalb nicht zwangsweise deutlich höher. Aus diesem Blickwinkel betrachtet lohnt sich diese Art der Versicherung dann doch ein wenig mehr. Es kommt aber mit Sicherheit auch auf das Auto an. Ein schrottplatzreifer VW Golf wird sicherlich anders versichert, als ein neuer Mercedes.